RAPS

– RAUM für AUSTAUSCH, PRÄSENZ und STILLE –

  • Dienstags, 19 Uhr, Zoom
  • Vorstrukturierter Austausch
  • 3-4er Kleingruppen
  • Anmeldung bis zum Vortag
  • Beitrag nach eig. Ermessen

Im ersten Corona-Winter entstand RAPS aus dem Ziel heraus, Menschen einen virtuellen Austausch-Raum zu bieten, der bei aller physischen Distanz herzliche menschliche Nähe ermöglicht. RAPS lädt ein, offen und einfach jener Mensch sein zu können, der man ist, ungeschönt, lebendig, fühlend, denkend, seiend.

“Du darfst mit allem da sein, was da ist in dir. Nicht über dich spreche ich. Ich spreche von mir. Und was du sprichst, das spricht von dir. Ich öffne mein Herz für dich und bin ganz bei mir.”

Was würdest du teilen, wenn du mutig wärst? Wer wirst du, wenn du wagst zu sagen, was du denkst? Ohne Druck und ohne Zwang. Stilles Schweigen ist immer möglich und genauso perfekt. Es ist ein schöner kleiner Proberaum um sich in Selbstverantwortung zu üben und darin, sich selbst und andere anzunehmen, so wie sie eben sind.

Ich lade ein zu sein, was ist. Alle Gedanken und Gefühle sind willkommen. Meine und deine. Du trägst selbst die Verantwortung für deine Gefühle und Gedanken. Ich trage selbst die Verantwortung für meine Gefühle und Gedanken. Du trägst die Verantwortung für das, was du sagst und für das, was du hörst. Ich trage die Verantwortung für das, was ich sage und für das, was ich höre.”

Beim Rapsen erzähle ich von mir. Nicht was war vor langer Zeit – was mich jetzt beschäftigt oder umtreibt. Immer wieder gehe ich zurück ins Jetzt, in den Atem, in die Präsenz. Ich merke den Unterschied zwischen Gedanken (“im Kopf sein”) und im Körper sein (“im Fühlen sein”). Ich möchte keinen Ratschlag von dir, auch keinen Tipp, was ich machen könnte. Es ist ein Geschenk, wenn du mir zuhörst. Mir danach teilst, was in dir passiert ist. Gefühlt, im Körper, emotional. Eine Du-Botschaft stößt mir auf, irritiert mich, reist mich aus meinem bei mir sein – die Einladung steht, bei dir zu bleiben. So nähern wir uns einem Heil(-igen) Raum, indem Nähe und Verbindung entsteht – in diesen Zeiten so wichtig und kostbar. Je länger ich rapse, desto eher erkenne ich im Alltagsleben, mit welchen Mustern und Gedankenspielen ich durch die Welt laufe. Ich möchte diesen Raum weitertragen, in die Welt, in meine Welt und verstehen, was passiert – in dir, in mir.

U. R.

Studentin