Agua­hara in Ham­burg








Was ist Aguahara?


Aguahara („Zentrum aus Wasser“) ist eine Körperarbeit in und unter Wasser. Es ist ein Zusammenspiel aus
Es kann zum Tanz wachsen, mal sanft und subtil, mal chaotisch und kraftvoll.

Konkreter? Als Einstieg wird eine empfangende Person von der praktizierenden im Wasser getragen, so dass sie komplett loslassen und trotzdem weiter atmen kann (sog. einfaches „Floating“). Durch Unterstützung von Nacken und unterem Rücken bedarf es so keiner Anspannung mehr, um sich im „toten Mann“ zu halten.
Im Verlauf einer oder mehrerer Sessions (Behandlungen) wird der Körper im Wasser und entsprechend seiner Gelenkstruktur bewegt - natürlich immer im Rahmen der individuellen physischen und psychischen Grenzen. Ziel ist und bleibt immer die größtmögliche körperliche Entspannung.
Die Bewegungen können dabei fast unmerklich klein oder energievoll und ausladend sein. Abhängig von Erfahrung und Wunsch des Empfangenden wird ausschließlich an der Oberfläche oder auch in langen Phasen unter Wasser gearbeitet (Nasenklammer wird gestellt).

Wie fühlt es sich an? Der menschliche Körper ist es gewohnt sein Gewicht selbst zu tragen. In der Schwerelosigkeit des Wasser kann er anders und tiefer entspannen als an Land: Die körperliche und damit einhergehende geistige Entspannung lässt sich kaum adäquat in Worte fassen. Es ist ein wortloser Raum des einfachen Seins und Sich-Erlebens. Ein Empfangender erlebte ihn als „den Urzustand, aus dem wir alle kommen und in den wir wieder zurückkehren, ein Urvertrauen, das einem alles erlaubt und in dem man geborgen und beschützt ist“. In diesem oft auch als zeitlos empfundenen Zustand können körperlich abgespeicherte Erinnerungen an Jugend, Kindheit und den Mutterbauch oder auch an vorherigen Leben und evolutionäre Vergangenheiten auftauchen. Alles ist herzlich willkommen. Die persönliche Begleitung durch den Praktizierenden vor, während und nach der Session gibt entsprechend bedingungslos Halt, Schutz und Geborgenheit. Wie tief die Erfahrung geht, lässt sich nicht vorhersagen. Sie hängt vom Moment ab, vom Empfangendem, Praktizierendem und Umgebenden ab. Auf jeden Fall ist es eine wundervolle Entspannungsreise, die für Menschen jeden Alters geeignet ist.


Wie läuft eine Session (Behandlung) ab?


1. Vorgespräch: In einem Gespräch an Land werden vorab alle Fragen geklärt, Zeichen vereinbart und Unklarheiten ausgeräumt.
2. Wasser-Session: Sie läuft nach Möglichkeit wortlos ab, um den Kopf komplett abschalten können. Es gibt feste Figuren und Bewegungen, aber keine festen Reihenfolgen. Jede Session ist individuell und einmalig. Sie hängt ab von den Bedürfnissen und Wünschen der empfangenden Person. Der gemeinsame Fluss von Wasser und Körper entscheidet über die Choreographie des Moments, welche Bewegungen wann erfolgen und wann die Session endet. Erfahrungsgemäß dauern Einstiegs-Sessions zwischen 20 und 60 Minuten.
3. Die Zeit danach: Erstmalig den Grund unter den Füßen und das eigene Gewicht zu spüren oder erstmals wieder die Augen zu öffnen kann sehr intensiv sein. Für all diese Schritte bedarf es genug Zeit. Je nach Wunsch folgt dann zum Beispiel Ruhe und Rückzug, ein schweigendes Beisammensein, eine haltende Hand oder ein Gespräch. Die Dauer richtet sich wieder nach den individuell Bedürfnissen des Empfangenden.


Was sollte ich beachten?


· Mindestens 3-4 Stunden für die gesamte Session einplanen
· Keine weiteren großen Pläne mehr am Tag der Session
· Ab ca. zwei Stunden vor der Session nichts mehr Essen
· Viel Trinkwasser und gesunden Snack für danach mitnehmen
· Nach der Session sich gut um sich kümmern: Warm halten, genug Schlafen, Körper und Geist Gutes tun


Fragen? Gerne! tilman{ät}existanz{punkt}de


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